LÜNEBURG. „Mehr als nur eine Zahl“, so steht es auf einem schwarzen Banner. Kränze und weiße Rosen erinnern an die ökumenische Gedenkfeier von Sonntagvormittag. Vor dem Niedergericht am Lüneburger Rathaus (Ecke Am Ochsenmarkt) hat die Hansestadt am gestrigen Sonntag einen Gedenkort eingerichtet. Dort haben alle Lüneburgerinnen und Lüneburger die Möglichkeit im Stillen zu gedenken, Blumen oder auch Bilder und andere Andenken an die Verstorbenen der Corona-Pandemie abzulegen. Die Hansestadt bittet allerdings sehr herzlich darum, von Kerzen zum Gedenken abzusehen, um keine Brandgefahr zu provozieren. Der Gedenkort wird für die Dauer von zwei Wochen eingerichtet.

Mit der Veranstaltung am Sonntag und dem zentralen Gedenkort beteiligt sich die Hansestadt Lüneburg an dem allgemeinen Gedenken, zu dem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für den 18. April ausgerufen hat. Viele weitere Städte und Gemeinden bundesweit tun dies auch in den unterschiedlichsten Formaten.

Die Gedenkfeier vor dem Lüneburger Rathaus, liturgisch gestaltet von der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen, fand corona-bedingt ohne großes Publikum und örtliche Ankündigung statt. Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Ratsvorsitzende Christel John sowie Landrat Jens Böther und Kreistagsvorsitzende Dr. Inge Voltmann-Hummes haben Kränze abgelegt.

Die Landeszeitung für die Lüneburger Heide / Medienhaus Lüneburg hat die Gedenkfeier live auf ihrer Facebook-Seite übertragen. Das Video wird auf den Webseiten der Hansestadt und des Kirchenkreises verlinkt. Ebenso lässt die Hansestadt noch ein Kurzvideo dazu erstellen.

Quelle: Lüneburg Heute https://lueneburgheute.de/vor-ort/lueneburg/lueneburg