LÜNEBURG. Der Start für das Modellprojekt Lüneburg wird nicht am 12. April sein. Oberbürgermeister Ulrich Mädge möchte, wie auch andere Kollegen von niedersächsischen Modellstädten, zunächst die Ergebnisse der Bund-Länder-Konferenz am Montag abwarten. Damit reagiert Lüneburg wie auch andere Städte auf die aktuellen Unsicherheiten, ob von der Runde ggf. ein erneuter Lockdown oder andere Verschärfungen zu erwarten sind.

Morgen, Freitag, wird es beim Niedersächsischen Städtetag, dessen Präsident Mädge ist, noch einmal eine Gesprächsrunde geben, um möglichst einen einheitlichen Starttermin herbeizuführen. Schon jetzt aber gehen die Signale der meisten eindeutig weg vom 12. April.

Unterdessen laufen die Vorbereitungen für das Modellprojekt in Lüneburg weiter. So werden – unabhängig vom Start des Modells – die Kapazitäten für Schnelltests ausgeweitet: Am Montag, 12. April, werden ASB und DRK eine weitere Teststation in Betrieb nehmen, und zwar als Drive-In auf dem ehemaligen Exerzierplatz an der Konrad-Zuse-Allee. Die zusätzliche Teststation für alle Bürgerinnen und Bürger ist ab Montag täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet, um den Drive-In auf den Sülzwiesen zu entlasten. Daneben gibt es noch die Teststation im Glockenhaus. Die Tests bei allen drei Stationen sind für die Nutzer kostenlos. – Weitere Teststationen folgen spätestens mit dem Start des Modellprojekts.

Quelle: Lüneburg Heute

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